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Das digitale Konzept

Systemstand geprüft am 1. Oktober 2026

Was braucht Kirche in Thüringen digital? Und wie lässt sich das so bauen, dass Ehrenamtliche es selbst pflegen können?

Vom Lesen zum Kontakt

Eine kleine Plattform.

Katholisch Thüringen verbindet Wissen, Gemeinden und Menschen. Du kannst eine Frage nachlesen, einen Begriff nachschlagen, einen Gottesdienst finden oder Kontakt zur Runde aufnehmen. Gemeinden bekommen einen Ort, an dem sie ihre eigenen Angaben aktuell halten können.

Dahinter stehen fünf Schichten. Die meisten sind bereits in Betrieb. Bei der Automatisierung läuft bisher ein konkreter Ablauf für Gemeindeanfragen; weitere Verbindungen werden aufgebaut. Die Kennzeichnung auf dieser Seite unterscheidet beides.

Fünf Schichten der Plattform Katholisch ThüringenVon der öffentlichen Website über das Gemeinde-Portal und die Supabase-Datenbank zur Automatisierung und Kommunikation. Pfeile stehen für den Austausch von Inhalten und Anfragen. Der Gemeinde-Beitrittsablauf läuft bereits; weitere Automatisierung wird aufgebaut.Öffentliche PlattformNext.js · VercelLesen, suchen, Gemeinden findenGemeinde-PortalEigenes CMS · SeitenbaukastenInhalte pflegen und veröffentlichenDatenbank und AnfragenSupabaseInhalte, Zugänge, Anfragen, EinwilligungenAutomatisierungn8n · Telegram · Google DriveGemeindeanfragen live; weitere Abläufe im AufbauKommunikationNeuigkeiten · Newsletter · ResendBestätigen, informieren, Kontakt halten
Ein gemeinsamer Datenbestand verbindet die Seite mit ihrer Pflege. Nicht jede Schicht ist ein eigener Dienst.

01 · So funktioniert es

In Betrieb

Lesen, auch ohne JavaScript

Die öffentliche Website entsteht mit Next.js und läuft auf Vercel. Artikel und Glossarbegriffe stehen als vollständiger Text im ausgelieferten HTML. Gemeindeseiten werden auf dem Server erzeugt und zwischengespeichert. Du musst nicht auf nachgeladenen Text warten.

Unsere Entscheidung: Auffindbarkeit gehört zum Aufbau, nicht erst zum letzten Feinschliff. Eine gemeinsame Liste erzeugt die Sitemap und die Leseverzeichnisse llms.txt und llms-full.txt. Strukturierte Daten beschreiben Artikel, Begriffe und Seiten. Öffentliche Inhalte sind für Suchmaschinen und KI-Crawler zugänglich; Portal und interne Abläufe bleiben aus dem Suchindex.

Die Gemeindekarte ist eine eigene Darstellung statt einer eingebetteten Google-Karte. Für sie ist keine Verbindung zu Google Maps nötig. Davon getrennt ist die freiwillige Webanalyse: Google Analytics lädt erst, wenn du im Einwilligungsbanner zustimmst.

Für die Bedienung verwenden wir beschriftete Links, sichtbaren Tastaturfokus und einen Modus, der weniger Bewegung berücksichtigt. Gute Kontraste und verständliche Seiten bleiben eine Aufgabe bei jeder Erweiterung.

Vercel-Liste mit erfolgreichen Vorschau- und Produktionsdeployments zu den Pull Requests
Änderungen bekommen eine Vorschau; der geprüfte Stand auf main geht in Produktion. Die sichtbaren Deployments brauchten 33 bis 48 Sekunden. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
PageSpeed-Bericht vom 27. September 2026 für Mobilgeräte: Leistung 88, weitere drei Kategorien 100
Eine Momentaufnahme der Startseite vom 27. September 2026 auf Mobilgeräten. Diese Werte sind keine neue Messung dieser Seite. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
PageSpeed-Bericht vom 27. September 2026 für Computer: Leistung 99, weitere drei Kategorien 100
Dieselbe historische Prüfung für Computer. Laborwerte hängen von der geprüften Seite und den Messbedingungen ab. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026

02 · So funktioniert es

In Betrieb

Eine Gemeinde pflegt ihre Seite selbst

Das Gemeinde-Portal ist das eigene Redaktionssystem der Plattform. Es ordnet Aufgaben nach dem Alltag: Gottesdienst absagen, Termin eintragen, Neuigkeit schreiben oder Pfarrbrief hochladen. Ein kleiner Seitenbaukasten ergänzt die gemeinsamen Angaben, ohne dass jede Gemeinde ihre Seite von Grund auf gestalten muss.

Unsere Entscheidung: Eine häufige Aufgabe soll mit wenigen verständlichen Schritten erledigt sein. Knöpfe tragen Wörter, Dialoge zeigen den nächsten Schritt und die öffentliche Seite lässt sich direkt ansehen. Die Anmeldung funktioniert ohne Passwort: per E-Mail kommt ein sechsstelliger, einmal verwendbarer Code, der zehn Minuten gilt. Zugänge werden einer Gemeinde zugeordnet.

Neue Gemeinde-Beitritte prüft die Redaktion im Portal. Angenommene Gemeinden können ihre Angaben selbst veröffentlichen. Ein kurzfristiger Gottesdienstausfall wartet daher nicht auf eine zusätzliche redaktionelle Freigabe. Aufnahmen, Zugänge und alltägliche Inhaltsänderungen sind unterschiedliche Vorgänge.

Das Portal ist angebunden. Viele sichtbare Gemeindedaten sind derzeit ausdrücklich Beispiele; Angaben echter Gemeinden, die noch geprüft werden, sind entsprechend gekennzeichnet.

Gemeinde-Portal der Beispielgemeinde St. Maria mit vier häufigen Aufgaben und einer Liste offener Hinweise
Die Übersicht einer Beispielgemeinde setzt häufige Aufgaben an den Anfang. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
Dialog Gottesdienst fällt aus oder wird verlegt mit nummerierten Schritten und Veröffentlichungsknopf
Ein Ausfall wird am konkreten Gottesdienst eingetragen und kann sofort veröffentlicht werden. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
Redaktionsübersicht mit einer noch zu prüfenden Pfarrei und vier deutlich bezeichneten Beispielgemeinden
Die Redaktion sieht die Gemeinden und ihren jeweiligen Status. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026

03 · So funktioniert es

In Betrieb

Ein Datenbestand, klare Zuständigkeiten

Supabase in Frankfurt hält Gemeindedaten, Zugänge, Formular-Eingänge und Newsletter-Anmeldungen zusammen. Gottesdienste und Ausnahmen gehören zu derselben Gemeinde wie Termine, Kirchorte und Neuigkeiten. Die Wissensartikel und Glossarbegriffe liegen dagegen als versionierte Textdateien im Website-Projekt.

Unsere Entscheidung: Wer etwas pflegen darf, wird in der Datenbank festgelegt. Regeln für einzelne Datensätze, die sogenannte Row Level Security, grenzen Gemeinderechte und Redaktionsrechte voneinander ab. Private Formular-Eingänge gehören nicht in den öffentlichen Lesezugriff.

Die öffentliche Datenabfrage schließt Entwürfe aus. Auch Angaben mit dem Status „zu prüfen“ können mit einem Hinweis sichtbar sein. Für den Suchindex gilt eine strengere Auswahl: Nur veröffentlichte, echte Gemeinden kommen in die Sitemap; Beispiele und noch zu prüfende Gemeinden bleiben ausgeschlossen. Sichtbarkeit und Indexierung sind also zwei getrennte Entscheidungen.

Anfragen können etwas über den Glauben einer Person verraten. Deshalb fragen die betreffenden Formulare ausdrücklich nach der Einwilligung. Namen und Kontaktangaben werden nicht als offene Projektstatistik veröffentlicht. Personen auf Gemeindeseiten brauchen eine dokumentierte Einwilligung.

Supabase-Tabellenliste für Gemeinden, Gottesdienste, Ausnahmen, Formular-Eingänge und weitere Inhalte ohne Datensatzinhalte
Getrennte Tabellen bilden die Aufgaben einer Gemeinde und die Eingänge der Plattform ab. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
Supabase-Ansicht der aktiven Zugriffsregeln für Aktivitäten und Gottesdienstausnahmen
Die Regeln unterscheiden Lesen und Bearbeiten. Die genaue Auswahl ergibt sich aus den Regeln, nicht allein aus ihren Namen. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026

04 · So funktioniert es

In Betrieb

Eine Meldung, eine menschliche Entscheidung

Ein n8n-Ablauf meldet neue Gemeinde-Beitrittsanfragen an die Redaktion in Telegram. Die Nachricht enthält einen Link auf das geschützte Portal. Die Prüfung und die Entscheidung bleiben dort bei einem Menschen.

Unsere Entscheidung: Eine Benachrichtigung soll aufmerksam machen und nicht noch eine zweite Sammlung persönlicher Anfragen anlegen. Der aktuelle Ablauf übermittelt im Telegram-Text keine Namen, Kontaktdaten oder Formularinhalte. Ein geschützter Aufruf verbindet Website und n8n. Dieser Ablauf gehört zum Gemeinde-Beitritt; Anfragen für die Runde nutzen den Formular- und E-Mail-Weg.

Veröffentlichter n8n-Ablauf mit den drei Schritten Eingang Beitrittsanfrage, Nachricht formatieren und Telegram an Redaktion
Der bereits eingerichtete Ablauf für Gemeinde-Beitrittsanfragen. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
Erfolgreicher n8n-Verbindungstest vom 26. September mit 183 Millisekunden Laufzeit
Ein gespeicherter Verbindungstest war erfolgreich. Die Laufzeit bezieht sich auf diesen Test, nicht auf eine reale Gemeindeaufnahme. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026
Im Aufbau

Weitere Abläufe wachsen noch

Eine Projektablage in Google Drive ist vorbereitet. Weitere Abläufe zwischen Ablage, Redaktion und Kommunikation werden noch aufgebaut. Die vorhandene Ablage ist kein Nachweis für eine automatische Synchronisierung. Über diese Schritte berichten wir, wenn sie tatsächlich laufen.

Google-Drive-Projektablage mit zwanzig Bereichen, darunter Redaktion, Newsletter, Technik und Anfragen
Die vorbereitete Projektablage ordnet Unterlagen nach Aufgaben. In voller Größe öffnen: Bild anklicken. Screenshot, Stand September 2026

05 · So funktioniert es

In Betrieb

E-Mail mit einem klaren Anlass

Resend versendet die E-Mails der Plattform: Anmeldecodes, Eingangsbestätigungen und Newsletter. Antworten gehen an das Projektpostfach. Formulare werden in Supabase gespeichert und der Redaktion gemeldet; eine Bestätigung spiegelt keine sensiblen Formularinhalte zurück.

Unsere Entscheidung: Eine Newsletter-Anmeldung wird erst nach der Bestätigung per E-Mail wirksam. Die Empfängerliste liegt in Supabase. Die Redaktion schreibt einen Entwurf, kann eine Testmail senden und gibt eine Ausgabe ausdrücklich zum Versand frei. Jede Newsletter-Mail hat einen eigenen Abmeldeweg.

Die Versandtechnik ist eingerichtet und Projekt- sowie Testmails wurden zugestellt. Das bedeutet noch nicht, dass bereits regelmäßig Ausgaben an eine größere Leserschaft verschickt werden. Inhalte, Rhythmus und Redaktion müssen mit dem Projekt wachsen.

Öffentliche Neuigkeiten und E-Mails ergänzen sich: Nicht jede Information braucht einen Newsletter, und wichtige Änderungen gehören weiterhin auf die Gemeindeseite.

Zum Newsletter

Aus dem laufenden Projekt

Zahlen aus dem Seitenbestand.

270
Seiten in der Sitemap
144
Artikel
89
Glossarbegriffe
347.887
Wörter in Artikeln, Glossar und Themenhubs

Diese Zahlen werden aus veröffentlichten Inhalten und dem gemeinsamen Sitemap-Verzeichnis berechnet. Der Wortbestand zählt die Textkörper der Artikel, Glossarbegriffe und Themenhubs; Menüs und Formulartexte sind darin nicht enthalten. Die Screenshots weiter oben dokumentieren frühere Messungen und Deployments.

Für Gemeinden

Was du davon übernehmen kannst.

  1. Beginne mit den häufigsten Fragen: Wann ist Gottesdienst, wo ist die Kirche und wen erreiche ich?
  2. Pflege einen Gottesdienst und seine Ausnahmen an einer Stelle, statt widersprüchliche Kopien zu verteilen.
  3. Gib jeder Aufgabe eine zuständige Person und einen klaren Weg zur Veröffentlichung.
  4. Schreibe auf Knöpfe, was passiert. Prüfe die Seite auch auf einem kleinen Bildschirm und mit der Tastatur.
  5. Veröffentliche Personen, Fotos und Kontaktangaben nur mit geklärter Einwilligung und Zuständigkeit.
  6. Halte öffentliche Informationen im ausgelieferten HTML und verwende stabile, verständliche Adressen.
  7. Automatisiere die Erinnerung an eine Aufgabe; lass Entscheidungen, die Menschen betreffen, bei Menschen.

Offen benannt

Wer das gebaut hat.

Einer von uns, Felix, führt die Digitalagentur Akuma Digital aus Gera und Jena. Sie hat das digitale Konzept entwickelt und die Plattform umgesetzt.

Ein privates Projekt von Freunden aus Thüringen. Wir sind kein Verein und sprechen nicht im Namen eines Bistums. Die Offenlegung erklärt, wer die Umsetzung übernimmt. Sie ist keine kirchliche Beauftragung oder Freigabe.