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Sakramente & Messe

Gemaltes Motiv zum Begriff Firmung

Kurz erklärt

Die Firmung ist das Sakrament, in dem ein getaufter Mensch mit Chrisam gesalbt wird und die Gabe des Heiligen Geistes empfängt. Sie bestärkt die Taufe.

Die Firmung ist eines der sieben Sakramente. Ein getaufter Mensch wird mit Chrisam gesalbt, einem geweihten, duftenden Öl, und empfängt die Gabe des Heiligen Geistes. Das Wort kommt vom lateinischen „firmare“, festmachen, bestärken. Die Firmung bestätigt und vollendet die Taufe (KKK 1289).

Drei Punkte sind wichtig:

  • Das Zeichen ist die Salbung. Der Spender legt die Hand auf, salbt die Stirn mit Chrisam und sagt: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ (KKK 1300).
  • Normalerweise firmt der Bischof. Er ist der ordentliche Spender. Er kann aber Priester dazu beauftragen (KKK 1313).
  • Sie geschieht nur einmal. Wie die Taufe prägt die Firmung ein bleibendes Siegel ein (KKK 1304).

In Deutschland werden die meisten als Jugendliche gefirmt. Welches Alter gilt und wie die Vorbereitung läuft, legen Bistum und Pfarrei fest. Biblisch knüpft die Firmung an das an, was an Pfingsten geschieht: Gottes Geist kommt auf Menschen herab (Apg 8,14–17).

Firmung ist kein Abschluss. Sie ist ein Anfang, bei dem du selbst Ja sagst.

Wie die Feier abläuft, was ein Firmpate tut und wie du dich vorbereiten kannst, erklärt der Artikel Firmung: Was sie bedeutet und wie sie abläuft. Mehr über den, der dabei geschenkt wird, steht bei Wer ist der Heilige Geist?.

Die Runde

Allein grübelnmuss niemand.

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