
Beten & Praxis

Kurz erklärt
Ein Segen ist ein Gebet, das einen Menschen, einen Ort oder einen Gegenstand Gott anvertraut und um sein Gutes und seinen Schutz bittet.
Ein Segen ist ein Gebet, in dem Menschen Gott bitten, einem Menschen, einem Ort oder einer Sache Gutes zu schenken und sie zu schützen. Das deutsche Wort kommt vom lateinischen „signare“, „mit einem Zeichen versehen“. Gemeint war ursprünglich das Kreuzzeichen, das bis heute zu fast jedem Segen gehört.
Drei Punkte machen den Begriff klarer:
- Der Segen kommt von Gott. Wer segnet, verteilt keine eigene Kraft. Der Katechismus nennt jede Segnung einen Lobpreis Gottes und ein Gebet um seine Gaben (KKK 1671). Der bekannteste Segen der Bibel, der sogenannte aaronitische Segen, bittet, dass Gott behütet, freundlich auf den Menschen schaut und ihm Frieden schenkt (Num 6,24–26).
- Segnen dürfen alle Getauften. Eltern segnen ihre Kinder, Freunde einander. Je mehr eine Segnung das Leben der Kirche betrifft, desto mehr ist sie Bischöfen, Priestern und Diakonen vorbehalten, etwa bei Kirchen, Altären oder Glocken (KKK 1669; 1672).
- Ein Segen ist kein Zauber. Er wirkt nicht wie ein Glücksbringer. Segnungen zählen zu den Sakramentalien, nicht zu den Sakramenten. Oft wird dabei Weihwasser verwendet, als Erinnerung an die Taufe.
Einen Segen musst du dir nicht verdienen. Du darfst ihn einfach annehmen und weitergeben. Welche Worte du dafür nutzen kannst, für eine Reise, für Freunde oder für dich selbst, findest du bei den Segensgebeten mit Vorlagen für viele Anlässe.

Die Runde
Allein grübelnmuss niemand.
In der Runde redest du mit jungen Leuten aus Thüringen weiter. Mitlesen ist okay, Fragen sind willkommen.








