
Beten & Praxis

Kurz erklärt
Die Heilige Schrift persönlich oder gemeinsam lesen, um Gott und Jesus kennenzulernen. Die Kirche lädt alle Gläubigen ausdrücklich dazu ein.
Bibel lesen heißt für Christen mehr, als ein altes Buch zu studieren. Sie lesen die Heilige Schrift, weil sie darin Gottes Wort hören und Jesus begegnen. Das kann allein geschehen, in einer Gruppe oder im Gottesdienst.
Drei Dinge helfen beim Verstehen:
- Die Bibel ist eine Bibliothek. Die katholische Bibel umfasst 73 Schriften: 46 im Alten und 27 im Neuen Testament (KKK 120). Geschichte, Gesetze, Gebete, Briefe und Visionen stehen nebeneinander. Einen Überblick gibt der Artikel Die Bibel erklärt.
- Die Kirche lädt alle dazu ein. Sie mahnt alle Gläubigen, oft in der Schrift zu lesen. Mit Hieronymus sagt sie: Wer die Schriften nicht kennt, kennt Christus nicht (KKK 133).
- Langsam lesen zählt mehr als viel lesen. Die alte Form der „Lectio divina“ liest einen kurzen Abschnitt mehrmals, denkt darüber nach und antwortet im Gebet.
Viele beginnen mit einem Evangelium, etwa dem kurzen nach Markus. Du musst nicht alles auf einmal verstehen. Ein Abschnitt am Tag reicht.
Wie du konkret anfängst, welche Übersetzung passt und was du bei schwierigen Stellen tust, erklärt der ausführliche Artikel Wie liest man die Bibel?.

Die Runde
Allein grübelnmuss niemand.
In der Runde redest du mit jungen Leuten aus Thüringen weiter. Mitlesen ist okay, Fragen sind willkommen.








