
Kirchenjahr

Kurz erklärt
Allerheiligen am 1. November ist das Fest aller Heiligen, der bekannten und der namenlosen. Am Tag danach folgt Allerseelen.
Allerheiligen ist ein katholisches Fest am 1. November. An diesem Tag denkt die Kirche an alle Heiligen: an die bekannten und an die vielen, deren Namen niemand kennt. 2026 fällt Allerheiligen auf einen Sonntag, 2027 auf einen Montag.
Drei Punkte sind wichtig:
- Für alle, nicht nur für die Berühmten. Heilig ist nach katholischem Glauben jeder Mensch, der bei Gott angekommen ist. Eine Heiligsprechung bestätigt das nur für Einzelne. Allerheiligen feiert die ganze „Gemeinschaft der Heiligen“ (KKK 946–962).
- Alte Wurzeln. Papst Gregor III. weihte im 8. Jahrhundert eine Kapelle im Petersdom allen Heiligen. Papst Gregor IV. legte das Fest 835 für die ganze Westkirche auf den 1. November.
- Eng verbunden mit Allerseelen. Am 2. November folgt Allerseelen, der Gedenktag für alle Verstorbenen. Viele besuchen schon am Nachmittag von Allerheiligen die Gräber, stellen Lichter auf und lassen sie segnen.
In Thüringen ist Allerheiligen kein gesetzlicher Feiertag, anders als etwa in Bayern oder Nordrhein-Westfalen.
Was hinter beiden Tagen steckt und welche Bräuche es gibt, erklärt der Artikel Allerheiligen und Allerseelen. Wenn du um jemanden trauerst, findest du Worte im Gebet für Verstorbene.
Heilig werden ist kein Projekt für ein paar Stars. Es ist für dich gedacht.

Die Runde
Allein grübelnmuss niemand.
In der Runde redest du mit jungen Leuten aus Thüringen weiter. Mitlesen ist okay, Fragen sind willkommen.








