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Kirche & Gemeinschaft

Gemaltes Motiv zum Begriff Ökumene

Kurz erklärt

Ökumene ist das Bemühen der getrennten christlichen Kirchen, einander näherzukommen und die Einheit zu suchen, die Jesus für seine Jünger wollte.

Ökumene meint das Bemühen der christlichen Kirchen, ihre Trennungen zu überwinden und zur Einheit zu finden. Das Wort kommt vom griechischen oikumene, „die bewohnte Erde“. Gemeint ist also die ganze Christenheit, nicht nur eine Konfession.

Drei Punkte sind wichtig:

  • Der Grund: Jesus betet darum, dass seine Jünger eins sind (Joh 17,21). Die Spaltungen der Christen widersprechen diesem Willen.
  • Die katholische Haltung: Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil und seinem Dekret über den Ökumenismus von 1964 versteht sich die katholische Kirche ausdrücklich als Teil dieser Bewegung. Der Katechismus nennt Umkehr, gemeinsames Gebet und Dialog als Wege dorthin (KKK 821).
  • Die Grenzen: In vielem sind sich die Kirchen nahe, etwa bei der Taufe. Bei Abendmahl und Eucharistie, beim Amt und beim Papst gibt es weiter echte Unterschiede.

Thüringen hat dafür eine eigene Geschichte. Im Augustinerkloster Erfurt, wo Luther als Mönch lebte, traf Papst Benedikt XVI. im September 2011 Vertreter der evangelischen Kirche.

Was katholische und evangelische Christen trennt und was sie verbindet, erklärt der Artikel Katholisch und evangelisch: Die Unterschiede. Einheit beginnt nicht bei den Kirchenleitungen. Sie beginnt, wenn du mit dem Christen neben dir ehrlich redest.

Die Runde

Allein grübelnmuss niemand.

In der Runde redest du mit jungen Leuten aus Thüringen weiter. Mitlesen ist okay, Fragen sind willkommen.