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Kirchenjahr

11 Min. LesezeitStand: 8 Quellen

Kurz beantwortet

Lichtmess ist das Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten. Es erinnert daran, wie Maria und Josef das Kind Jesus in den Tempel von Jerusalem brachten und Simeon es „Licht für die Völker“ nannte. Deshalb werden an Lichtmess Kerzen geweiht. Früher endete an diesem Tag der Weihnachtsfestkreis.

Steckbrief

Fest derDarstellung des Herrn, volkstümlich Mariä Lichtmess
Datum2. Februar (2026: Montag, 2027: Dienstag)
RangFest, als Herrenfest ersetzt es auch einen Sonntag im Jahreskreis
Liturgische FarbeWeiß
Feiertag in ThüringenNein, normaler Arbeits- und Schultag
Biblischer TextLukas 2,22–40
BräucheKerzenweihe, Lichterprozession, Blasiussegen am 3. Februar, Krippe abbauen
Früherer NameMariä Reinigung (bis 1969)
Inhalt

Anfang Februar ist Weihnachten für die meisten längst vorbei. Der Baum liegt am Straßenrand, die Lichterketten sind eingepackt, draußen ist es grau. Genau in diese Zeit fällt ein Fest, das noch einmal ganz vom Licht handelt: Lichtmess am 2. Februar.

Offiziell heißt der Tag „Darstellung des Herrn“. Er erzählt, wie ein junges Paar mit seinem Baby in den Tempel kommt und ein alter Mann in diesem Kind etwas erkennt, das alle anderen übersehen. Aus dieser kurzen Szene sind Kerzenweihe, Lichterprozession, Blasiussegen und eine ganze Reihe Bauernregeln entstanden.

Was ist Lichtmess und was bedeutet der Name?

Lichtmess ist ein Fest im Kirchenjahr, 40 Tage nach Weihnachten. Die Kirche feiert, dass Maria und Josef das Kind Jesus im Tempel von Jerusalem Gott „darstellten“, also übergaben. Weil an diesem Tag Kerzen geweiht werden, nennt der Volksmund das Fest Lichtmess: die Messe der Lichter.

Das Fest hat im Lauf der Zeit drei Namen getragen, und jeder zeigt einen anderen Blickwinkel.

  • Darstellung des Herrn: der offizielle Name seit der Kalenderreform von 1969. Im Mittelpunkt steht Jesus, der in den Tempel gebracht wird. Deshalb ist Lichtmess heute ein Herrenfest, also ein Fest, das Christus selbst gilt.
  • Mariä Reinigung: der frühere Name in der westlichen Kirche. Er erinnert an ein jüdisches Gebot, das Maria nach der Geburt erfüllte.
  • Begegnung des Herrn: so nennen die Ostkirchen das Fest bis heute, griechisch „Hypapante“. Gemeint ist die Begegnung zwischen dem Kind und dem alten Simeon.

„Mariä Lichtmess“ ist die Mischung aus altem Namen und Brauch. Du hörst ihn noch oft, vor allem in Süddeutschland und Österreich. Falsch ist er nicht, er setzt nur den Akzent anders.

Was geschah bei der Darstellung Jesu im Tempel?

Das Lukasevangelium erzählt: Als die vorgeschriebene Zeit nach der Geburt vorbei war, brachten Maria und Josef ihr Kind nach Jerusalem in den Tempel (Lk 2,22–40). Dort trafen sie zwei Menschen, die lange auf den Messias gewartet hatten.

Zwei jüdische Gebote

Hinter dem Tempelbesuch stehen zwei Regeln aus der Tora, dem jüdischen Gesetz. Die erste: Jeder erstgeborene Sohn gehört Gott (Ex 13,2). Die Familie brachte ihn symbolisch zurück zu Gott, von dem sie ihn bekommen hatte.

Die zweite: Eine Frau galt nach der Geburt eines Sohnes 40 Tage lang als kultisch unrein. Danach brachte sie ein Opfer in den Tempel (Lev 12,1–8). Mit Schmutz oder Sünde hatte das nichts zu tun. Es ging um die Nähe zu Blut, Leben und Tod, die in der Tora einen besonderen Umgang verlangte.

Als Opfer war eigentlich ein Lamm vorgesehen. Wer sich das nicht leisten konnte, durfte zwei Tauben bringen. Lukas schreibt, dass Maria und Josef Tauben brachten (Lk 2,24). Jesus wuchs in einer armen Familie auf. Das steht hier ganz nebenbei im Text.

Simeon: „Jetzt kann ich gehen“

Im Tempel wartete Simeon. Lukas nennt ihn gerecht und fromm, und er schreibt, der Heilige Geist habe ihm zugesagt, er werde nicht sterben, bevor er den Messias gesehen hat. Dass Simeon alt war, steht übrigens nicht im Text, es ergibt sich aus seinen Worten.

Simeon nahm das Kind auf den Arm und betete sinngemäß: Jetzt kann ich in Frieden sterben, Gott, denn ich habe gesehen, was du versprochen hast. Dieses Kind ist ein Licht für alle Völker und die Herrlichkeit Israels (Lk 2,29–32). Das Gebet heißt nach seinen lateinischen Anfangsworten „Nunc dimittis“. Die Kirche betet es bis heute jeden Abend im Nachtgebet, der Komplet.

Dann sagte Simeon etwas Hartes zu Maria: An diesem Kind werden sich die Geister scheiden, und ihr selbst werde ein Schwert durch die Seele dringen (Lk 2,34–35). Mitten im Freudenfest steht schon der Hinweis auf das Kreuz.

Hanna: die Prophetin

Die zweite Zeugin ist Hanna, eine Witwe, die das Evangelium als Prophetin bezeichnet. Lukas nennt die Zahl 84. Ob damit ihr Alter oder die Jahre als Witwe gemeint sind, lässt der Text offen. Sie verbrachte ihre Tage im Tempel mit Beten und Fasten. Als sie das Kind sah, lobte sie Gott und erzählte allen davon, die auf die Rettung Jerusalems warteten (Lk 2,36–38).

Der Katechismus fasst die Szene so zusammen: Jesus wird als der Erstgeborene gezeigt, der Gott gehört. In Simeon und Hanna begegnet das ganze wartende Israel seinem Retter (KKK 529). Mehr über die Rolle der Mutter Jesu findest du im Artikel über Maria im katholischen Glauben.

Warum werden an Lichtmess Kerzen geweiht?

Weil Simeon Jesus ein „Licht für die Völker“ nennt. Aus diesem einen Satz ist der Lichterbrauch entstanden: Die Gemeinde trägt brennende Kerzen in die Kirche, so wie Maria und Josef das Licht der Welt in den Tempel trugen.

Geschichte des Festes

Das Fest ist sehr alt. Die Pilgerin Egeria beschreibt um 400, wie es in Jerusalem gefeiert wurde, mit Predigten über die Tempelszene und großer Freude. Im Lauf des 5. Jahrhunderts kamen Lichterprozessionen dazu. Über das Oströmische Reich gelangte das Fest in den Westen und wurde im 7. Jahrhundert in Rom gefeiert.

Papst Sergius I., der von 687 bis 701 regierte, gilt als der, der in Rom die feierliche Prozession mit Kerzen einführte. Die eigentliche Kerzenweihe entwickelte sich in Gallien, dem heutigen Frankreich. Mit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil bekam das Fest 1969 seinen heutigen Namen. Die Kirche wollte zeigen: Im Kern geht es um Christus, nicht um die Reinigung Marias.

So läuft die Feier in der Kirche ab

Die Messe an Lichtmess beginnt, wenn möglich, nicht in der Kirche, sondern draußen, in einer Kapelle oder im Eingangsbereich. Dort segnet der Priester die Kerzen, die Menschen mitgebracht haben, dazu die Kerzen, die die Gemeinde im kommenden Jahr braucht. Dann zieht die Gemeinde mit brennenden Kerzen in einer Prozession in die dunkle Kirche ein.

Die liturgische Farbe ist Weiß, wie an Weihnachten. Fällt der 2. Februar auf einen Sonntag, verdrängt das Fest den Sonntag im Jahreskreis, wie zuletzt 2025. Das ist nur bei wenigen Festen so, die Christus selbst gelten.

Tag des geweihten Lebens

Seit 1997 ist der 2. Februar weltweit auch der Tag des geweihten Lebens. Papst Johannes Paul II. hat ihn eingeführt. Die Kirche denkt an diesem Tag an Ordensleute und andere Menschen, die ihr Leben ganz Gott übergeben haben, so wie Jesus im Tempel Gott übergeben wurde.

Wie hängen Lichtmess und Weihnachten zusammen?

Lichtmess ist der letzte Nachhall von Weihnachten. Bis zur Liturgiereform der 1960er-Jahre reichte der Weihnachtsfestkreis bis zum 2. Februar. Heute endet die Weihnachtszeit schon mit dem Fest der Taufe des Herrn am Sonntag nach dem 6. Januar.

Die Brücke ist trotzdem geblieben. Das Fest erzählt das Kindheitsevangelium weiter, nach der Geburt im Stall und dem Besuch der Sterndeuter, die an den Heiligen Drei Königen gefeiert werden. Was Christen an Weihnachten eigentlich feiern, bekommt an Lichtmess ein zweites Gesicht: Das Kind ist nicht nur für eine Familie geboren, sondern für alle Völker.

Deshalb bleiben in vielen Kirchen und Familien die Krippen bis Lichtmess stehen. Der Bogen, der im Advent mit der ersten Kerze am Kranz begann, schließt sich hier mit einem ganzen Meer von Kerzen. Danach richtet sich der Blick nach vorn: 2027 beginnt schon am 10. Februar, gut eine Woche nach Lichtmess, die Fastenzeit mit dem Aschermittwoch.

Bräuche zu Lichtmess

Rund um den 2. Februar haben sich viele Bräuche gebildet. Manche sind kirchlich, andere kommen aus dem Kalender der Bauern und der Arbeit auf dem Hof.

Kerzen mitbringen

Wer möchte, bringt eigene Kerzen zur Messe mit und lässt sie weihen. Früher deckten sich Familien für das ganze Jahr ein. Die Kerzen wurden angezündet, wenn ein Gewitter kam, wenn jemand krank war oder im Sterben lag. Das Licht war eine stille Bitte um Schutz und ein Zeichen, dass Christus auch in dunklen Stunden da ist.

Blasiussegen am 3. Februar

Am Tag nach Lichtmess ist der Gedenktag des heiligen Blasius. Er war Bischof von Sebaste in der heutigen Türkei und starb um 316 als Märtyrer. Die Legende erzählt, dass er im Gefängnis für einen Jungen betete, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, und der Junge überlebte.

Daraus entstand im 16. Jahrhundert der Blasiussegen. Der Priester hält dir zwei gekreuzte Kerzen vor den Hals und bittet um Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen. Oft wird der Segen gleich im Anschluss an die Lichtmess-Messe gespendet. Blasius gehört damit zu den Heiligen, deren Tag vor allem durch einen Brauch lebt, ähnlich wie die heilige Barbara mit ihren Zweigen im Dezember oder der Nikolaus und seine Stiefel.

Das Ende des Dienstjahrs

Auf dem Land war Lichtmess über Jahrhunderte ein wichtiger Stichtag. Knechte und Mägde bekamen ihren Jahreslohn ausgezahlt und konnten die Stelle wechseln. Wer ging, packte seine Sachen und zog zum nächsten Hof. Deshalb war der Tag für viele Menschen ein echter Neuanfang.

Bauernregeln

Weil Lichtmess mitten im Winter liegt, knüpfen viele Wetterregeln daran an. Die bekannteste lautet: „Ist's an Lichtmess hell und rein, wird's ein langer Winter sein.“ Umgekehrt heißt es: „Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.“

Eine andere Regel zählt die Tage: Zu Lichtmess seien sie schon eine ganze Stunde länger als zur Wintersonnenwende. In Thüringen stimmt das ungefähr, es ist sogar etwas mehr. Verlässliche Wettervorhersagen sind die Sprüche nicht, aber sie zeigen, wie sehr die Menschen Anfang Februar auf das Licht gewartet haben.

Vom Dachs zum Murmeltier

Eine alte Regel sagt: Sieht der Dachs in der Lichtmesswoche seinen Schatten, kriecht er für weitere Wochen zurück in den Bau. Deutsche Auswanderer nahmen den Spruch mit nach Nordamerika. Dort wurde aus dem Dachs ein Murmeltier und aus Lichtmess der „Groundhog Day“, den viele aus dem gleichnamigen Film kennen.

Crêpes in Frankreich

In Frankreich und Belgien heißt Lichtmess „La Chandeleur“. Dort gehören Crêpes zum Tag. Rund und goldgelb, erinnern sie viele an die Sonne, die langsam zurückkommt.

Lichtmess in Thüringen

In Thüringen ist der 2. Februar ein ganz normaler Arbeits- und Schultag. Kerzenweihe und Blasiussegen gibt es aber in vielen katholischen Pfarreien, im Eichsfeld genauso wie in Erfurt, Jena oder Gera. Weil Lichtmess oft auf einen Werktag fällt, legen manche Gemeinden die Feier auf den nächsten Sonntag.

Wann und wo gefeiert wird, steht in den Pfarrnachrichten oder auf der Website der Pfarrei. Welche Gemeinde in deiner Nähe liegt, findest du im Verzeichnis der Gemeinden in Thüringen.

Lichtmess Kindern erklären

Für Kinder reicht die Geschichte von Simeon, der so lange gewartet hat. Das Licht macht sie greifbar: Wer eine Kerze in der Hand hält, versteht schnell, worum es geht.

Für Kinder erklärt

  1. Als Jesus ungefähr sechs Wochen alt war, brachten Maria und Josef ihn in das große Gotteshaus in Jerusalem, den Tempel.
  2. Dort wartete ein Mann namens Simeon. Gott hatte ihm versprochen, dass er den Retter noch sehen würde.
  3. Simeon nahm Jesus auf den Arm und freute sich sehr. Er sagte: Dieses Kind ist ein Licht für alle Menschen.
  4. Auch eine alte Frau, Hanna, kam dazu und dankte Gott für das Kind.
  5. Deshalb tragen wir an Lichtmess Kerzen in die Kirche: Jesus ist wie ein Licht, das niemand auspusten kann.

Was Lichtmess heute bedeuten kann

Simeon hat gewartet. Nicht ein paar Tage, sondern sehr lange. Er hat nicht aufgegeben, obwohl lange nichts passiert ist, und er hat im entscheidenden Moment hingesehen. Das ist schwerer, als es klingt.

Viele warten gerade auf etwas: auf den Studienplatz, auf Klarheit in einer Beziehung, auf ein Zeichen, dass Glaube mehr ist als Tradition. Warten fühlt sich oft wie verlorene Zeit an. Simeon zeigt etwas anderes. Warten ist keine leere Zeit, wenn du wach bleibst.

  • Zünd bewusst eine Kerze an. Nicht als Deko, sondern für zwei Minuten Stille. Wenn du magst, sprich in dieser Zeit ein kurzes Gebet oder sag einfach, wofür du gerade dankbar bist.
  • Nimm dir Simeons Satz vor. Lies die Szene in Lk 2,25–35. Frag dich: Worauf warte ich eigentlich, und schaue ich hin, wenn etwas Gutes passiert?
  • Geh zur Kerzenweihe. Du musst nicht katholisch sein, um mitzugehen. Bring eine Kerze mit und nimm sie danach mit nach Hause.
  • Sprich darüber. Warten fällt leichter, wenn man es nicht allein tut. In der Runde für junge Leute aus Thüringen kannst du Fragen dazu stellen, auch ganz einfache.

Der Winter ist Anfang Februar noch nicht vorbei. Aber die Tage werden länger, jeden Tag ein paar Minuten. Lichtmess erinnert daran, dass Licht oft leise kommt. Man muss nur hinsehen.

Häufige Fragen

Wann ist Lichtmess 2027?

Lichtmess ist immer am 2. Februar, 2027 also an einem Dienstag. Das Datum ergibt sich aus Weihnachten: Der 2. Februar ist der 40. Tag nach dem 25. Dezember. Viele Pfarreien feiern die Kerzenweihe in der Messe an diesem Tag. Manche legen sie auf den Sonntag davor oder danach, damit mehr Menschen kommen können. 2026 fiel Lichtmess auf einen Montag.

Ist Lichtmess ein Feiertag?

In Deutschland nicht. Lichtmess ist in keinem Bundesland ein gesetzlicher Feiertag, auch nicht in Thüringen. Schulen, Geschäfte und Betriebe haben normal geöffnet. In Bayern war der 2. Februar bis 1912 arbeitsfrei. Kirchlich ist Lichtmess ein Fest, aber kein Tag, an dem Katholiken zum Gottesdienst verpflichtet sind.

Wann muss die Krippe weg?

Eine Pflicht gibt es nicht. Die Weihnachtszeit endet heute mit dem Fest der Taufe des Herrn am Sonntag nach dem 6. Januar. Viele Familien räumen dann auf. Nach alter Tradition bleiben Krippe und manchmal auch der Baum bis Lichtmess am 2. Februar stehen, weil bis dahin der Weihnachtsfestkreis reichte. Viele Kirchen halten es bis heute so.

Was macht man mit Lichtmess-Kerzen?

Geweihte Kerzen sind zum Anzünden da, nicht zum Aufbewahren im Schrank. Viele zünden sie beim Gebet zu Hause an, bei Gewitter, in Krankheit, an Gedenktagen oder wenn jemand gestorben ist. In der Kirche brennen sie das ganze Jahr in der Liturgie. Reste und Kerzen, die du nicht mehr brauchst, lässt du am besten ganz herunterbrennen. So gehst du respektvoll mit etwas Gesegnetem um.

Was bedeutet „Mariä Lichtmess“?

Der Name verbindet zwei Dinge. „Mariä“ erinnert an den alten Namen „Mariä Reinigung“: Maria erfüllte nach der Geburt das jüdische Reinigungsgebot. „Lichtmess“ kommt von der Messe, in der Lichter, also Kerzen, geweiht werden. Seit 1969 heißt das Fest offiziell „Darstellung des Herrn“, weil Jesus im Mittelpunkt steht. Der Volksname Lichtmess ist geblieben.

Warum gibt es den Blasiussegen am Tag nach Lichtmess?

Der 3. Februar ist der Gedenktag des heiligen Blasius, eines Bischofs aus dem 4. Jahrhundert. Nach der Legende rettete er einen Jungen, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Beim Segen hält der Priester zwei gekreuzte Kerzen vor den Hals. Oft sind es die Kerzen, die am Vortag an Lichtmess geweiht wurden, deshalb gehören beide Tage zusammen.

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